Buchmarketing-Agentur: medialike

Blogger Relations auf Instagram: Wieviel Reichweite bringen Kooperationen mit Buchbloggern wirklich? 

Instagram hilft Verlagen und Autoren bei der Vermarktung ihres Buches durch Blogger Relations.

Buchblogger:innen auf Instagram gelten in ihrer Community als Meinungsführende. Ihre Rezensionen werden nicht als Werbung wahrgenommen, sondern als persönliche Empfehlung gelesen. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn hier teilt jemand eine echte Lektüre-Erfahrung. 

Genau dieses Vertrauen ist das, was Verlage über klassische Marketingkanäle nur schwer erzeugen können und was Blogger Relations so wertvoll macht. Aber lohnen sich Blogger Relations auf Instagram wirklich? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es? Und was hat ein Verlag konkret davon?  

Der Co-Post: wenn eine Rezension auf beiden Kanälen landet 

Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, von Blogger-Rezensionen zu profitieren, ist der Co-Post. Dabei erstellt der Bloggende seinen Beitrag auf dem eigenen Kanal und lädt den Verlagsaccount – und gegebenenfalls die Autorin oder den Autor – als Co-Ersteller ein. Das Ergebnis: Der Post erscheint in allen verknüpften Feeds (bis zu 5 sind möglich) und wird bei den jeweiligen Followern ausgespielt. 

Das bedeutet doppelte Reichweite ohne doppelten Aufwand. Und da der Beitrag vom Bookstagram-Account ausgeht, bleibt die Authentizität erhalten. Besonders empfehlenswert ist diese Variante bei Bloggenden mit einer größeren, aktiven Followerschaft. Hier kann ein einziger Co-Post spürbar Bewegung in die eigene Reichweite bringen und Instagram-Account des Verlages neue Follower bringen. Es ist sogar möglich, Co-Posts über die „Beitrag bewerben“ Funktion zu bewerben. 

Welche Alternativen zum Co-Post auf Instagram gibt es? 

Nicht jede Zusammenarbeit endet mit einer Co-Post-Einladung. Das ist kein Problem. Auch ohne diese Option gibt es Wege, wie Verlage wertvolle Blogger-Inhalte für sich nutzen können. 

Personen-Markierung mit Tag: Markiert die Bloggerin den Verlagsaccount auf dem Beitragsfoto, erscheint der Post zwar nicht im regulären Feed, aber im sogenannten „Tag-Feed“ und ist damit für alle sichtbar, die den Instagram-Account des Verlages besuchen. 

Repost und Story-Teilung: Foto-Beiträge und Reels, in denen der Verlag nicht „getaggt“ wurde, lassen sich mit dem Repost-Button direkt teilen. Diese Instagram-Beiträge erscheinen im „Repost-Tab“. Alternativ können Instagram-Posts auch in den Instagram-Stories vom Verlag geteilt werden. Das funktioniert für alle Beitragsformate und macht Rezensionen für die Follower des Verlagsaccounts sichtbar, ohne dass Blogger aktiv eingebunden werden müssen. Allerdings ist eine Story nur 24 Stunden sichtbar. Pro-Tipp: Über eine Speicherung als sogenannte Highlight-Story wird sie länger angezeigt. 

Beiträge merken: Über den „Merken-Button“ können Beiträge in Collections gespeichert werden, die Verlage nach Buchtiteln oder Programmschwerpunkten sortieren können. Das klingt zunächst nach einer internen Ordnungsfunktion, hat aber eine starke positive Nebenwirkung für das Buchmarketing auf Instagram: Je öfter ein Beitrag gemerkt wird, desto mehr Signale bekommt der Instagram-Algorithmus und desto stärker steigt die Reichweite des Posts. Auch Likes und Kommentare wirken sich positiv auf die Sichtbarkeit aus. Jede Interaktion zählt, so dass Verlage aktiv die Beiträge ihrer Rezensenten pushen können. 

Wirkungsvoller Content auf Instagram: der unterschätzte Nebeneffekt 

Wer mit Bookstagrammerinnen und Bookstagrammern zusammenarbeitet, bekommt nicht nur eine Rezension und damit auch einen Zugang auf interessante Zielgruppen. Viele Bloggende erstellen dabei auch hochwertige Fotos, stimmungsvolle Flatlay-Aufnahmen oder aufwendige Reels: Content, den Verlage so für eigene Kanäle, für Ads, das nächste Programmheft oder für einen Newsletter nutzen können.  
 
Klären Sie aber unbedingt die Nutzungsrechte oder Rezensionszitate vorab mit dem Urheber ab oder machen Sie bereits vor Versand des Rezensionsexemplars eine entsprechende Bloggerkooperation aus. Die gute Nachricht ist: Viele Bloggerende freuen sich über eine Weiternutzung ihrer Arbeit, sofern sie entsprechend genannt oder gegebenenfalls auch honoriert werden.  

Blogger Relations als langfristige Investition 

Eine einzelne Kooperation ist gut. Eine Beziehung zu mehreren aktiven Bloggenden im passenden Genre oder mit interessanter Zielgruppe ist besser. Wer regelmäßig Rezensionsexemplare an die richtigen Personen schickt, gut kommuniziert und die entstehenden Inhalte aktiv und wertschätzend weiternutzt, baut sich über die Zeit ein Netzwerk auf, das weit mehr wert ist als ein einzelner bezahlter Post. 

Blogger Relations auf Instagram lohnen sich nicht nur wegen Reichweiten oder Zielgruppen, sie lohnen sich gerade wegen den Beziehungen, die dabei entstehen. 

Sie möchten wissen, welche Bookstagrammerinnen und Bookstagrammer zu Ihrem Programm passen und wie Sie die Zusammenarbeit sinnvoll in Ihr Social Media Marketing einbinden können? Schreiben Sie mir, Marsha Kömpel, unter mk@medialike.de – wir schauen gemeinsam auf Ihre Titel und auf Ihren Instagram-Account.